Google Chrome - Anmerkung zum Datenschutz

Zuletzt geändert am: 4. Mai 2010 (Archivierte Versionen anzeigen)

In den Datenschutzbestimmungen von Google wird beschrieben, wie persönliche Informationen behandelt werden, wenn Sie Produkte und Dienste von Google nutzen. Dazu zählen auch bei der Verwendung von Google Chrome bereitgestellte Informationen. Zudem werden im Folgenden unsere spezifischen Datenschutzmaßnahmen für Google Chrome erläutert. Google informiert Sie über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen und Sie haben immer die Möglichkeit, die Übermittlung persönlicher Informationen an Google durch entsprechende Browsereinstellungen zu verhindern oder die Verwendung einzustellen.

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Informationen, die bei der Verwendung von Google Chrome an Google gesendet werden

Zum Verwenden und Herunterladen von Google Chrome müssen keine persönlichen Informationen angegeben werden. Falls Sie Google Chrome herunterladen oder zum Herstellen einer Verbindung mit den Servern von Google verwenden, empfängt Google nur standardmäßige Protokollinformationen wie die IP-Adresse Ihres Computers und einige Cookies. Sie können Google Chrome wie hier erläutert so konfigurieren, dass keine Cookies an Google oder andere Websites gesendet werden.

Darüber hinaus werden von einigen Funktionen von Google Chrome in begrenztem Umfang weitere Informationen an Google gesendet:

  • In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
  • Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden unter Umständen an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
  • Die Safe Browsing-Funktion von Google Chrome stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuellste Liste bekannter Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Wenn Sie eine Website besuchen, die wir für eine Phishing- oder Malware-Website halten, wird von Ihrem Browser eine verschlüsselte Kopie eines Teils der URL dieser Website an Google gesendet, sodass wir weitere Informationen über diese potenziell gefährliche URL bereitstellen können. Google kann die tatsächliche URL, die Sie aufrufen, nicht allein anhand dieser Informationen ermitteln. Falls Sie das Senden von Nutzerstatistiken an Google aktiviert haben und eine Website besuchen, die eine Phishing- oder Malware-Website sein könnte, werden auch andere Daten an Google gesendet. Dazu zählen die vollständige URL, die Sie aufgerufen haben, der Referrer-Header, den Sie an diese Seite gesendet haben, und die URL, die der Malware-Liste der Google-Funktion "Safe Browsing" entsprach. Die Google-Funktion "Safe Browsing" kann wie hier beschrieben deaktiviert werden. Alternativ können Sie das Senden von Nutzungsstatistiken an Google wie hier beschrieben deaktivieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.
  • Ihr Exemplar von Google Chrome enthält eine temporäre, nach dem Zufallsprinzip erzeugte Installationsnummer, die an Google gesendet wird, wenn Sie Google Chrome installieren und erstmals verwenden. Die temporäre Nummer wird sofort gelöscht, wenn Google Chrome automatisch nach Updates sucht. Wenn Sie Ihr Google Chrome-Exemplar im Rahmen einer Werbekampagne erhalten haben, wird unter Umständen eine eindeutige Werbenummer generiert und an Google gesendet, wenn Sie Google Chrome erstmals ausführen und verwenden.
  • Sie können Google mithilfe von Google Chrome als Suchmaschine festlegen und Sie können mit Google Chrome auch auf andere Dienste von Google zugreifen, beispielsweise Google Mail. Die Datenschutzbestimmungen von Google Mail oder anderen Diensten gelten unabhängig vom verwendeten Browser, sobald Sie auf diese Dienste zugreifen. Es werden keine persönlichen Informationen an Google gesendet, wenn Sie über Google Chrome eine Verbindung mit Diensten von Google herstellen.
  • Bei Aktivierung der Synchronisierungsfunktion von Google Chrome werden Ihre Browsereinstellungsinformation, wie z. B. Ihre Lesezeichen-Daten, von Google Chrome auf Google-Servern im Zusammenhang mit Ihrem Google-Konto gespeichert. Die in Ihrem Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzbestimmungen geschützt. Wir müssen diese Daten speichern, um sie an andere Computer senden zu können, auf denen Sie die Synchronisierungsfunktion von Google Chrome aktualisieren. Weitere Informationen über die Daten, die Sie zur Synchronisierung auswählen können, finden Sie hier. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren.
  • Wenn Sie die Google Übersetzer-Funktion von Google Chrome verwenden, sendet der Browser den ausgewählten Text zur Übersetzung an Google.
  • Wenn Sie die Google Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihren Standort für jede Website freigeben können, sendet Google Chrome lokale Netzwerkinformationen an die Google Location Services, um einen ungefähren Standort zu erhalten. Die lokalen Netzwerkinformationen beinhalten je nach Gerät Informationen über WLAN-Router in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und Informationen zu Ihrem Gerät wie beispielsweise die IP-Adresse. Wir verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Google Chrome und die Google Location Services zu betreiben, zu unterstützen und ihre Gesamtqualität zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und aggregiert, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder Produkte und Services zu entwickeln oder die Gesamtqualität anderer Google-Produkte und -Services zu verbessern.
  • Wenn Sie möchten, können Sie Nutzungsstatistiken und Ausfallberichte an Google senden. Mithilfe der Nutzungsstatistiken und Ausfallberichte können wir Browserprobleme erkennen, analysieren, wie Nutzer mit dem Browser umgehen, und die Leistung des Browsers verbessern. Google Chrome versucht, möglichst keine persönlichen Daten zu übermitteln. Ausfallberichte können jedoch Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten enthalten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Wir geben unter Umständen bestimmte aggregierte, nicht persönliche Daten aus unseren Analysen – beispielsweise wie häufig es zu bestimmten Ausfällen kommt – an Dritte weiter.

Informationen, die beim Zugriff auf eine Website über Google Chrome an Websitebetreiber gesendet werden

Über Google Chrome aufgerufene Websites empfangen automatisch ähnliche standardmäßige Protokollinformationen wie Google. Diese Websites können auch eigene Cookies oder Webspeicherdaten auf Ihrem Computer speichern. Schränken Sie Cookies bei Bedarf mithilfe der Einstellungen im Google Chrome-Menü "Optionen" ein. Im anonymen Modus von Google Chrome werden keine bereits vorhandenen Cookies an die besuchten Websites übertragen. Websites können allerdings neue Cookies auf Ihrem Computer ablegen, während Sie anonym browsen. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an Websites übertragen, solange Sie sich im anonymen Modus befinden. Sie werden gelöscht, sobald Sie den Browser schließen oder wieder in den normalen Browsermodus wechseln.

Wenn Sie die Verwendung der Google Chrome-Standortfunktion aktiviert haben, können Sie mit diesem Service Ihren Standort für eine Website freigeben. Wir gestatten keiner Website, ohne Ihre Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Wenn es sich bei der Website nicht um eine Google-Website handelt, haben wir keine Kontrollmöglichkeit über die Website oder ihren Umgang mit dem Datenschutz. Achten Sie auf den Umgang der Website mit dem Datenschutz, bevor Sie der Freigabe Ihres Standorts für diese Website zustimmen.

Informationen, die bei Verwendung von Google Chrome auf Ihrem Computer gespeichert werden

Google Chrome speichert hilfreiche Informationen zum Browserverlauf auf Ihrem Computer. Dazu zählen folgende Informationen:

  • Grundlegende Informationen zum Browserverlauf: die URLs von besuchten Seiten, eine Cache-Datei mit Text von diesen Seiten und eine Liste einiger IP-Adressen, zu denen über die besuchten Seiten eine Verknüpfung hergestellt wurde.
  • Ein Index, der durchsucht werden kann, und der die meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten umfasst (mit Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen wie Webseiten von Banken)
  • Screenshots der meisten von Ihnen aufgerufenen Seiten in Miniaturansicht
  • Cookies oder Webspeicherdaten, die von den besuchten Websites auf Ihrem Computer abgelegt wurden
  • Ein Datensatz Ihrer Downloads von Websites

Dieser Verlauf kann jederzeit vollständig oder teilweise gelöscht werden. Informationen dazu erhalten Sie in den FAQ (häufig gestellte Fragen).

Sie können die von Google Chrome auf Ihrem Computer gespeicherten Informationen durch Verwendung des anonymen Modus einschränken. In diesem Modus werden keine grundlegenden Verlaufsinformationen wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder über die besuchten Websites verknüpften IP-Adressen gespeichert. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten gespeichert, noch wird ein Datensatz der Downloads angelegt. Diese Informationen werden jedoch möglicherweise an einer anderen Stelle auf dem Computer gespeichert. Im anonymen Modus empfangene neue Cookies werden nicht gespeichert, wenn Sie den Browser schließen oder wieder in den normalen Browsermodus wechseln. Der anonyme Modus wird durch ein Inkognito-Symbol oben im Browser angezeigt. In einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.

An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte Webseiten oder geänderte Einstellungen werden ebenfalls gespeichert. Auf diese Änderungen hat der anonyme Modus keinen Einfluss.

Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Google Chrome speichern lassen. Gespeicherte Passwörter können auf dem Tab "Privates" des Dialogfelds "Optionen" angezeigt werden.

Informationen über die Verwendung von Erweiterungen auf Google Chrome

Wenn Sie eine Erweiterung auf Google Chrome installieren, können Daten lokal gespeichert und Daten, für die eine Zugriffsberechtigung besteht, an einen Drittparteiserver gesendet werden, für den eine Kommunikationsberechtigung besteht. Sie sollten deswegen sicherstellen, dass Sie den Entwickler der Erweiterung kennen und diesem vertrauen. Wenn Sie eine Erweiterung herunterladen, werden Sie über die Berechtigungen informiert, die Sie der Erweiterung geben. Google Chrome speichert eine Liste aller Erweiterungen auf Ihrem Computer, gemeinsam mit der URL für Aktualisierungen sowie der Berechtigungskategorie, die zur Nutzung der Erweiterung notwendig ist. In regelmäßigen Abständen überprüft Google Chrome anhand dieser Informationen, ob es Aktualisierungen für die Erweiterungen gibt. Der Download und die Installation der Aktualisierungen erfolgen automatisch. Außerdem speichert Google Chrome eine Liste aller Erweiterungen, die als schädlich oder illegal bekannt sind, für den Fall, dass eine Erweiterung auf Ihrem Computer deaktiviert und entfernt werden muss. Diese Liste wird in regelmäßigen Abständen von Google Chrome heruntergeladen bzw. aktualisiert.

Wenn Sie von Google gehostete Erweiterungen verwenden, sendet Ihr Browser uns eine oder mehrere eindeutige Informationsnummern, wenn Sie die Erweiterung das erste Mal installieren, wenn Google Chrome überprüft, ob ein Update vorhanden ist, und wenn Sie die Erweiterung deinstallieren. Wir benötigen diese Informationen, um Nutzungsdaten über die Erweiterung in der Erweiterungsgalerie nachzuverfolgen und ein Ranking der Erweiterungen entsprechend ihrer Beliebtheit zu erstellen. Wir verwenden diese Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder um diese Informationen mit Ihren persönlichen Daten zu verknüpfen.

Verwendung

Die während der Verwendung von Google Chrome an Google gesendeten Informationen dienen dem Betrieb und der Verbesserung von Google Chrome sowie anderer Dienste von Google und werden zu diesem Zweck verarbeitet. Von anderen Websitebetreibern empfangene Informationen unterliegen den Datenschutzbestimmungen dieser Websites. Google Chrome speichert Informationen auf Ihrem Computer, um die Browserleistung zu verbessern und Funktionen für Sie bereitzustellen, z. B. die Option zum Anzeigen von Abbildern der besuchten Seiten.

Weitere Informationen

Google befolgt die US Safe Harbor-Bestimmungen für den Datenschutz. Weitere Informationen zum Safe-Harbor-Mechanismus oder zu unserer Registrierung erhalten Sie auf der Website des US-Handelsministeriums.

Weitere Informationen zu Google Chrome stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz erhalten Sie in den vollständigen Datenschutzbestimmungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit über dieses Formular an uns wenden. Oder schreiben Sie an folgende Adresse:

Privacy Matters
c/o Google Inc.
1600 Amphitheatre Parkway
Mountain View CA 94043 (USA)